Carnica Region Rosental

Charakteristik

Den Karawanken eilt ein schlechter Ruf voraus: der „Karawankenbruch“. Jeder, der hier schon einmal in eine „falsche“ Route eingestiegen ist, weiß davon ein Lied zu singen. Was jedoch seltener erwähnt wird, sind die lohnenden Touren in der Tolsta Koschuta, am Koschutnigturm und an der Klagenfurter Spitze. Vor allem der Koschutnikturm ist mit einer Reihe von Routen in verschiedensten Schwierigkeitsgraden hervorzuheben – das Koschutahaus bietet einen idealen Ausgangspunkt für ein (verlängertes) Kletterwochenende.

Aufgrund der Exposition der Touren (meist Nord- und Westseitig) ist der Sommer und der Herbst der ideale Zeitraum, um in den Karawanken genussreich klettern zu gehen.  Die Karawankentouren eignen sich ideal für fortgeschrittene Einsteiger ins Alpinklettern: Vor allem die Touren im  IV. und V. Schwierigkeitsgrad (UIAA) sind hier hervorzuheben, ohne jedoch die schwereren Routen  schmälern zu wollen.

Die Touren sind mit einer Länge von drei bis neun Seillängen recht übersichtlich und auch die Abstiege sind recht unkompliziert. Sämtliche hier vorgestellten Touren haben gebohrte Stände. Neben den reinen alpinen Sportklettereien finden sich „gemischte“ Touren mit einzelnen gebohrten Zwischensicherungen, bei denen jedoch eine gewisse Erfahrung im Legen von zusätzlichen mobilen Zwischensicherungen erforderlich ist. Achja, Ihr bewegt Euch hier im Kalk!